Artikel mit ‘Kreativität’ getagged

JACK – a strange story of a criminal case in London in the year 1888

Montag, 02. Februar 2009

Fotografien von Norbert Risch

Assoziativ zu den Geschehnissen rund um den Jack the Ripper Fall sind mit unterschiedlichen Protagonisten (Puppen, Marionetten und Personen) Fotos entstanden, die wie filmische Szenen anmuten. Die Fotografien entführen zu einer individuellen Sichtweise des Kriminalfalls. Der Betrachter wird zum Regisseur seiner eigenen Phantasien. Die vermeintlich aus dem Zusammenhang gerissenen Bilder, voller Andeutung und Erahnbarem, lassen eine eigene Geschichte entstehen:

Jack Plakatmotiv Fotografien von Norbert Risch

JACK - Fotografien von Norbert Risch


Etwas ist passiert oder etwas wird passieren.

Zur Eröffnung ist das Plasmatheater mit einer szenischen Lesung zu sehen.

Eröffnung:
6. Feb. 2009 · 20 Uhr

Der Salon
An der Fuldabrücke 6
34125 Kassel

6. Feb. bis 21. Feb. 2009
Tägl. 19 Uhr bis 22 Uhr

Hirn stürmen

Montag, 01. Mai 2006

Die Gesellschaft für Kreativität e.V. setzt sich die Förderung der Kreativität in der Gesellschaft zum Ziel. Auf den Webseiten finden sich allerlei Infos, Artikel, Termine.

Wer mal was anderes als das klassische Brainstorming ausprobieren möchte, findet unter den Kreativitätstechniken vielleicht etwas passendes.

Makro-Reisebeschreibung

Dienstag, 04. April 2006

Theatertreffen 03.04.2006. Aufgabe: Schreibt eine Makro-Reisebeschreibung, ca.10 min Zeit.

Ich befinde mich in der Küche, sitze am Tisch. Draußen scheint seit langem die Sonne. Sie brutzelt ins Fenster und erwärmt den Raum. Kein Lufthauch – der Restsauerstoff scheint sich in den Ecken zu verstecken. In meine Nase dringt ein leicht fauliger Geruch, süßlich mit einer leichten Säure vermischt. Der Geruch zwingt mich zum Aufstehen. Drei Schritte bis zur Spüle. Leicht vorn über gebeugt schlage ich den Deckel zurück und entnehme dem Eimer den Beutel. Ein neuer Geruch taucht auf, er erinnert an Waldboden. Der Beutel tropft leicht und markiert den Weg in den Flur mit kleine Punkte, Tropfen.

Das Gehen fällt mir schwer, Schweiß steht mir auf der Stirn. Langsam öffne ich die Wohnungstüre. Endlich, ein kleiner Hauch kühlt mein Gesicht. Einen Fuß vor den anderen stapfe ich mit dem Beutel in der Hand nach unten. Eine Fliege brummt am Ohr vorbei. Eine Treppe tiefer, auf der letzten Stufe liegt ein Zigarettenstummel. Nilzigaretten – er stammt vom Mieter oben unterm Dach. Dort lebt er allein. Man sieht ihn selten. Meine Beine tragen mich weiter. Eine Spinne spinnt ihr Netz, repariert eine Lücke. Langsam dringt Sauerstoff durch meinen Körper, die Luft wird frischer. Ein letztes Mal um die Ecke, die Tür nach Draußen klemmt. Mit einem Ruck kann ich sie öffnen. Die Sonne scheint nun direkt in mein Gesicht; ich kneife die Augen zusammen und schreite wieder einige Stufen aufwärts. Eine Katze kreuzt meinen Weg, bleibt kurz stehen, beobachtet mich. Einige Schritte nun über Kiesel. Der Geruch wird wieder stärker. In der Ecke schwitzen gelbe Säcke. In der zweiten Tonne ist noch Platz. Ich werfe den Beutel aus meiner Hand hinein. Den Atem kurz angehalten, bis der Deckel wieder geschlossen ist.