JACK – a strange story of a criminal case in London in the year 1888

Fotografien von Norbert Risch

Assoziativ zu den Geschehnissen rund um den Jack the Ripper Fall sind mit unterschiedlichen Protagonisten (Puppen, Marionetten und Personen) Fotos entstanden, die wie filmische Szenen anmuten. Die Fotografien entführen zu einer individuellen Sichtweise des Kriminalfalls. Der Betrachter wird zum Regisseur seiner eigenen Phantasien. Die vermeintlich aus dem Zusammenhang gerissenen Bilder, voller Andeutung und Erahnbarem, lassen eine eigene Geschichte entstehen: Continue reading

Aktiv Post [Spiel]

Das Spiel “Aktiv Post” ist eine Mischung aus Activity und Stille Post.

Für 5 Spieler: Ein Spieler übernimmt die Spielleitung und nennt oder zeigt Spieler Nr. 1 einen Begriff aus zwei zusammengesetzten Wörtern (z.B.: Ameisenhaufen). Nr. 1 muss nun Nr. 2 den Begriff pantomimisch darstellen. Nr. 2 soll nun Nr. 3 den Begriff zeichnen. Nr. 3 erklärt nun Nr. 4 den Begriff und dieser benennt ihn, erst hier wird aufgelöst. Nur die Erklärung des jeweiligen Vorgängers darf gesehen / gehört werden.
Continue reading

Jugendtheaterwerkstatt in den Herbstferien

Das Jugendbildungswerk (JBW) des Schwalm-Eder-Kreises veranstaltet jährlich in den Herbstferien (Hessen) einen ca. einwöchigen Theaterworkshop für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 24 Jahren. Seit vielen Jahren bin ich im Anleitungsteam.

In diesem Jahr steht die Woche unter dem Titel: Die vierte Dimension – Zeit oder was? Gemeinsam werden die Jugendlichen mit der Hilfe des Teams eigene Szenen und sogar ein ganzes Theaterstück erfinden und am Ende auf die Bühne bringen. Continue reading

Theater Chaosium: Erinnerungsspeicher

Auf dem Dachboden tummeln sich allerlei Gestallten. Sind sie entsprungen aus einer Phantasiewelt, sind sie Erinnerungen, gefangen in den Dingen, die auf den Speicher getragen wurden?
Oder sind sie gar Symptom eines Wahns, der sich hier breit macht?
Da fängt jemand lüstern weiße Mäuse, ein anderer sucht verzweifelt nach der Ich-AG. Mancher schwelgt in Erinnerungen, findet alte Bilder, Geschichten, Kinderzeichnungen, die Muschel vom Meer, sie rauscht immer noch… Ein Professor für Ungenauigkeiten spricht in Gedanken über Formeln – alles viel zu genau. Manchmal macht sich die Erinnerung so breit dass alle wieder da sitzen wie Kinder. – Die Eisenbahn wird ausgepackt, das Poesiealbum hervorgekramt. “Ist da jemand?” fragt die Künstlerin. Leise quietscht die Holzlokomotive und in der Ecke schnappt die Falle zu und fängt eine weiße Maus… Continue reading

Plasmatheater spielt Blutsbande

Das neu gegründete Plasmatheater (Anna Schöneweis, Dagmar Witzel und Dirk Radunz) aus Kassel spielt das Stück Blutsbande von Nick Carpenter:
13 Jahre saß sie auf den Schultern ihres Vaters. Nun, an ihrem 16ten Geburtstag, möchte sie Laufen lernen. Die dabei aufkommenden Schwierigkeiten lassen Vater und Tochter bei einer Ärztin um Rat fragen.
Diese absurde Ausgangssituation entspinnt sich zu einer dichten Geschichte um Abhängigkeiten, Selbständigkeit, ums Loslassen können und Festhalten wollen.
Continue reading

Schiffe versetzen

Der documenta-Sommer lockt die Ateliers amos und Maske Blauhaus in Tinaia und das Theater Chaosium raus in den öffentlichen Raum auf die Wiese rund um den Lutherturm zum “Schiffe versetzen”.

Alle drei Projekte bieten Begegnungen und kreative Freiräume für Menschen mit und ohne Behinderungen oder Psychiatrie- und Psychoseerfahrungen.

Der Platz um den Lutherturm wird zum Zentrum einer Begegnug der unterschiedlichen künstlerischen Genres. Im Mittelpunkt der Aktion steht der Bau eines Objekts mit Holz und Draht. PassantInnen und BesucherIinnen sind herzlich eingeladen, sich am Bau zu beteiligen.
Continue reading

Trägt sie eine Waffe?

vom Spielclub Ü18 des Staatstheaters Kassel

Neun Personen finden sich auf so etwas wie einem Bahnsteig wieder, bepackt mit allerhand Zeug. Der eine schleppt mehr mit sich herum, der andere weniger. Einer von diesen Personen ist ein Mann, der ist zufällig hier gelandet, findet sich unter all den Frauen aber scheinbar schnell zurecht. Die Frauen haben ihr bisheriges Leben verlassen, habe sich getrennt, sind getrennt worden und straucheln nun zwischen Rückbindung und Neuorientierung hin und her, treffen aufeinander, mögen sich kurz, dann auch wieder nicht. Plötzlich steht die Frage im Raum warum eigentlich jeder eine Waffe bei sich trägt und es wird klar dass es nie richtig still um einen herum werden kann…

Text und Regie: Stefanie Bockermann
Assistenz / Ausstattung: Tobias Laaber

Es ist das erste Mal seit längerem, dass ich mal wieder als Spieler auf der Bühne stehe. Ich freu mich auf die Aufführungen:

07. Juli 2007 – 20:15 Uhr im TIF Theater im Fridericianum – Kassel (leider schon ausverkauft) und am
08. Juli 2007 – 20 Uhr in der Kulturfabrik Salzmann – Sandershäuser Str. 34 – Kassel